Ein Moto (Moto G, Moto Edge oder Razr), das sich nicht einschaltet, hat meist einen leeren Akku, einen hängenden Bootloader-Übergang oder eine klemmende Lautstärketaste, keine defekte Hardware. Motorolas nahezu unverändertes Android bedeutet, der Lösungsweg ähnelt dem eines Pixel, arbeiten Sie ihn der Reihe nach ab, bevor Sie eine Reparatur annehmen.
- 1Schließen Sie das Original- oder ein bewährtes Ladegerät an und warten Sie 15 Minuten. Ein völlig leeres Moto kann einige Minuten brauchen, bis LED oder Motorola-Logo erscheinen, urteilen Sie nicht nach den ersten 60 Sekunden.
- 2Erzwungener Neustart: Halten Sie bei den meisten Moto-G- und Edge-Modellen nur die Ein/Aus-Taste 20 bis 30 Sekunden. Passiert nichts, halten Sie stattdessen Ein/Aus + Leiser 10 bis 15 Sekunden, Motorola nutzte beide Kombinationen über die Generationen.
- 3Prüfen Sie auf eine klemmende Leiser-Taste oder eine enge Hülle, die darauf drückt, das zwingt das Handy bei jedem Startversuch still in den Fastboot-/Bootloader-Modus, was wie „schaltet sich nicht ein“ aussieht.
- 4Sehen Sie in einem dunklen Raum genau hin: Manche Moto-Geräte schalten sich mit einem beschädigten Display-Treiber ein, der Bildschirm bleibt schwarz, aber die Benachrichtigungs-LED oder ein schwaches Hintergrundleuchten ist sichtbar.
- 5Probieren Sie ein anderes USB-C-Kabel und Netzteil, Motorolas TurboPower-Lader handeln die Spannung so aus, dass generische Kabel das manchmal nicht auslösen und das Handy still gar nicht lädt.
- 6Sehen Sie das Motorola-Logo und dann einen schwarzen Bildschirm, starten Sie in den Recovery-Modus (ausschalten, dann Ein/Aus + Leiser bis zum Logo halten, dann Ein/Aus loslassen und Leiser weiter halten) und probieren Sie zuerst „Wipe cache partition“.
Tip: Zeigt das Handy nach 30 Minuten am Ladegerät gar keine Reaktion, keine LED, keine Vibration, keine Wärme am Port, ist der Akkuanschluss oder die Lade-IC wahrscheinlich defekt und braucht eine Werkstatt, das ist keine Softwarelösung.